Produktions Archiv

2004: C.O.D.E.

Jeder kennt ihn. Er begleitet uns im täglichen Leben, allgegenwärtig und nicht mehr wegzudenken. Der Schoggi-Stängel hat ihn, die Mineralwasserflasche, das Haargel …; kaum ein Produkt, das er nicht ziert.

Der Strichcode - ein Code, vom Menschen erfunden, aber für ihn selbst ohne Maschine nicht lesbar.

Jedem ist er vertraut, doch kann man ihm einfach so trauen?


Dass das menschliche Auge den Strichcode zwar sehen, aber nicht lesen kann, stört mittlerweile niemanden mehr. Und was er alles in sich birgt, interessiert wenige.

Herrscht totale Kontrolle überall? Werden wir zum gläsernen Menschen?
Haben wir überhaupt noch eine Chance, uns diesem System zu entziehen?
Oder spielen wir einfach sorglos und unbedacht mit ...?

2003: Divide

über die Zeit dazwischen
über das Tun im Nichtstun
über das Machen und Lassen

Die niederländische Fotografin Phoebe Maas hat uns mit ihrer Arbeit „Moments In-Between“ zu diesem Stück inspiriert. Wir begannen über „Schonheit des Banalen“ und über „verborgene Winkel in uns“ nachzudenken. Mit welchen Augen kann man ihren Zauber erkennen?

Divide – Die Zeit zwischen Aktivismus und gezwungener Ruhe. Was für eine Bedeutung hat ein Schicksalsschlag auf das Leben. Welche Kraft, Ohnmacht oder Hoffnung entsteht aus einer Situation mit der nicht gerechnet wurde?

Divide – Getrennt und herausgerissen aus dem gewohnten, sicheren Ablauf des Alltags, ausgesondert und an den Rand gestellt, ausgebremst; zur Ruhe und Besinnung gezwungen.

Divide – Die Zeit zwischen vorher und nahcher.

2001: Augenblick `Mal

Manchmal gibt es Momente im Leben, in denen man sich fragt, ob man das wirklich will, was man will. Das Verhalten wird durch unsere Umgebung beeinflusst - die Reaktion bestätigt unser Verhalten. Während das Leben so dahinplätschert, suchen wir nach Augenblicken in denen wir uns diesem alltäglichen Trott entziehen können.