Performances
„Bodyrock“ stellt eine Auswahl von Sequenzen aus ihrem reichhaltigen Tanzprogramm der letzten zehn Jahre dar und macht die Vielfalt ihrer Produktionen und ihrer Arbeit sichtbar:
Von Sinnen – Haben wir sie noch alle beisammen oder sind wir mehr und mehr von
Sinnen?
Das Buch – Beurteile nie ein Buch nach seinem Äusseren
Divide – Es gibt Momente im Leben, in denen man sich fragt, ob man das
wirklich will, was man will.
Marathon – Den besten Platz erringen und dabei niemals aufgeben...
Das Motto der FAA-Zone Tanz Company ist: „Wir tanzen da, wo sich uns Türen öffnen“
Mit dem Stück „Dance 2 O – touched by water“ für das H2 Art Kunstereignis am Bodensee, setzen wir uns mit dem Element Wasser auseinander. Die Bewegung des Wassers in sich aufnehmend und dasselbe durch Tanz in Bewegung setzend entsteht Spiel und Poesie, inspiriert durch die Urkraft des Elements. Wir spüren das Wasser und verlieren uns in der Weite des Sees bis zum Horizont.
Einweihung der Skulptur „Drei Tore“, des Zürcher Künstlers Adrian Bütikofer, am Ortsrundweg Kluftern (D).
Südkurier REGION-TICKER:
«Zwei Frauen und ein Mann, alle drei ganz in Schwarz und mit nackten Füssen, kommen aus dem Wald und schreiten im Regen durch den Rindenmulch auf das neue Kunstwerk zu. Sie tanzen auf dem Tor zur Vergangenheit, rütteln am Türrahmen der Gegenwart, kehren zurück in den Raum, den das Tor zur Vergangenheit schliesst. Ihr Tanz führt mit steigendem Tempo durch das Tor der Gegenwart, sie rennen um die Plastik – bis die Blicke sich auf das Tor zur Zukunft richten. Immer noch mit Blick nach oben entfernen sie sich in die freie Landschaft.» […]
«Die Tanz-Company FAA-Zone aus Winterthur hat die Seele des Kunstwerks sprechen lassen und dem Publikum intensiven Zugang zu der mächtigen Stahlplastik verschafft.»
Im Rahmen des ersten Skulpturen-Symposiums Winterthur traten die Tänzerinnen und der Tänzer am Samstag, 11. Juli 2009 im zauberhaften Park des Kulturorts Weiertal in den Dialog mit zeitgenössischen Skulpturen, Plastiken und Installationen. Sie umschmeichelten diese Kunstwerke, die in die idyllische Natur stimmig eingebettet waren, setzten mit ihren bewegten Figuren einen spannungsgeladenen Kontrapunkt zu den immobilen Objekten und hauchten diesen Leben ein.
FAA – Querbeet
Wir schauen zurück auf vergangene Stücke – lassen sie aufleben, in unseren Erinnerungen wach werden, um sie wieder sanft hinter den roten Vorhang entschwinden zu lassen.
temporeich – rhythmisch – sinnlich
einige Rosinen aus ganz unterschiedlichen
Produktionen.
1.
Miniature: Marathon: die
Zielgerade ist in Sichtweite
2. Miniature: Le
souffle des jours: Rhythmus
aus dem Körper / Bodyrythem
3.
Miniature: Von_Sinnen: sich
fallen lassen – blindes Vertrauen
Theater am Gleis in einem anderen Licht.
Nicht die Bühne ist Hauptsache, sondern die anderen Räume des Theaters treten
in den Vordergrund. Welche Besonderheiten sind dort zu finden, die
normalerweise nicht beachtet werden?
Diese ca. 25 Min. Produktion wurde eigens für das Tanzzeitfestival 2008 im Theater am Gleis kreiert. Die Herausforderung bestand hier vor allem darin , inmitten der Zuschauer zu tanzen. Es galt, den Raum tänzerisch zu erobern, zu durchdringen, auszufüllen und darin stimmige Momente entstehen zu lassen.
Dieses Stück ist ein Ausschnitt der
Produktion Marathon, ein 15 Min. Kurzstück welches sich sehr für Kurzauftritte
wie z.B. Festivals oder Firmenanlässe eignet.
Die Sitzung zeigt tanztheatralisch Sitzungsszenen, die wir alle kennen und die
uns gerade deswegen zum Schmunzeln bringen.
„Le Souffle des Jours“ – Tanz im Zeichen der Städtepartnerschaft La Chaux-de-Fonds und Winterthur
Ein Projekt von Jean-Claude Pellaton, als Choreograf unter „Objets-Fax“ bekannt, und dem Komponisten François Cattin mit dem Chor des Gymnasiums Blaise-Cendrars (La Chaux-de-Fonds) und der Winterthurer Tanz Company FAA-Zone Ltd., die regelmässig mit wechselnden Choreografen und Regisseuren auftritt.
„Le Souffle des Jours“ stellt dar, was wir im Alltag an Eindrücken aufnehmen und wie wir diese unbewusst wiedergeben – das ist ein Spiel von Gesang, Rhythmus, Bewegung und Tanz, zum Beispiel wie wir die alltäglichen Töne im eigenen Körper aufnehmen und uns ohne Worte mitteilen. Alles ist in Bewegung, die Luft vibriert, jede Geste bewirkt etwas – hörbar oder unhörbar. Musik entsteht aus dem Körper, dem Atem, dem Mund, den Händen, kurz dem Sein. Klänge setzen Energie frei, die in den Bewegungen der Körper sichtbar wird.
30 junge Leute, vier professionelle Tänzer erleben zusammen einen Teil der Ewigkeit.
Das Stück Mémoire des pierres handelt vom fortwährenden Kampf zwischen dem Wasser des Neuenburgersees sowie dem Ufer, dem Land und der gleichnamigen Stadt. Die Menschen kämpften mit dem Wasser, das sich immer mehr Land einverleibte, und somit den Bewohnern der Stadt ihren Lebensboden wegzunehmen drohte. So hatten die Neuenburger bis ins letzte Jahrhundert immer wieder mit Verbauungen zu tun. Die Elemente Erde und Wasser beschäftigten die Bewohner seit dem Mittelalter. Diese sich entgegen wirkenden Kräfte in Balance zu bringen, war ihr Ziel. Aus diesem geschichtlichen Standpunkt heraus entwickelte Jean-Claude Pellaton die Idee zu dieser getanzten Performance.
Der in Neuchâtel lebende Tänzer und Choreograph – Mitbegründer der Dance Company objet-fax – hat seine Idee in Zusammenarbeit mit der FAA-Zone Tanz Company zu einer Abend füllenden Tanz-Performance ausgearbeitet. Dabei hat er den vier Tanzenden ihre Individualität möglichst belassen, wodurch ihre Kreativität, Originalität und Spontaneität stets aufs Neue gefragt war.
Diese Tanz-Performance wurde anlässlich des Festivals Poétiser la Cité Neuchâtel (2002) neunmal aufgeführt.